Meine Laufreise

Laufen ist mehr als nur Sport.

Eine Reise voller Herausforderungen, Wachstum und neuer Ziele.

Tach und moin
Ich bin Svenja und ich bin Lauftrainerin.

Wenn ich nicht gerade laufen bin, bin ich vermutlich auf einem Konzert, im Fußballstadion, mit dem Fahrrad unterwegs, oder lese ein Buch im Garten. Oder ich tobe meinen Kater; Svenson ist kein Kuschelkater 🥲
Ich komme aus dem wunderschönen Ostwestfalen, habe lange im noch schöneren Hamburg gelebt, aber der Ostwestfale kehrt immer zum Ursprung zurück (das hab ich damals schon in der Schule gelernt).
Wenn ich weder hier noch in Hamburg bin, bin ich meistens an der Ostsee oder in Norwegen. Wasser mag ich einfach. Schwimmen allerdings nicht. 
Sorry Triathlon 😜

Meine Laufreise 

Laufen ist für mich mehr als Sport.  

Meine Laufreise startet 2018 ganz klassisch mit einer kleinen Hausrunde, ca. 5 km. Als ich im Oktober zum ersten Mal den Köhlbrandbrückenlauf in Hamburg gelaufen bin, war ich dem Laufen verfallen :)
2019 folgte der erste Halbmarathon in Hamburg, 2021 der erste Marathon in Berlin. Es folgte noch ein Marathon in Luzern (2022) und diverse Halbmarathons in Hamburg und Berlin. Ich habe mich von Distanz zu Distanz rangetastet, nichts übers Knie gebrochen, sondern Schritt für Schritt meinen (Lauf-)Horizont erweitert.

Dann kam der Crash: 
Während des Chicago Marathons 2023 fühlten sich meine Beine irgendwie komisch an und als dieses Gefühl auch nach zwei Wochen nicht besser wurde, ging ich zum Hausarzt. Der schickte mich mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall zum Neurochirurgen und dieser nach einem MRT sofort zum Neurologen. Verdacht auf Multiple Sklerose. Die endgültige Diagnose kam im Januar: MOGAD (Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierte Erkrankung) - eine seltene entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. 
Selbst normales Gehen war über Wochen kaum möglich, sobald ich mehr als 200m gegangen bin.  
Aber Aufgeben ist nicht meine Art! Noch im Krankenhaus buchten wir die Reise zum New York Marathon. Nach dieser einen Woche im Krankenhaus mit 7 Immunadsorptionen kämpfte ich mich ab Januar 2024 Schritt für Schritt zurück und konnte im November des selben Jahres tatsächlich den New York Marathon und im April 2026 den Hamburg Marathon finishen. 

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig Geduld, Struktur und Vertrauen in den eigenen Weg sind und genau das möchte ich jetzt an andere weitergeben. 
Du bist stärker, als du denkst!


 

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